der Rödentaler Seniorenarbeit

25% der Menschen in unserer Bevölkerung sind gegenwärtig 60 Jahre alt und darüber. Die Menschen unseres Landes werden immer älter. Das ist zunächst einmal positiv. Den meisten Älteren wird es im Alter mehr oder weniger gut gehen. Leider gibt es aber auch eine immer größer werdende Anzahl von Senioren mit chronischen Erkrankungen, Einschränkungen, abnehmender Selbstbestimmung und späterer Hilflosigkeit. Die Altenheime, die in ihrer Gründerzeit noch einen Rüstigenbereich hatte, der mindestens die Hälfte der vorhandenen Plätze einnahm, sind heute nahezu vollständig von Schwerpflegebedürftigen belegt. Verbunden mit dieser Entwicklung erlebt der Seniorenbeauftragte als Hausarzt die große Enttäuschung seiner alten Patienten am Lebensende im Anblick ihrer drohenden oder fortschreitenden Hilflosigkeit und Pflegebedürftigkeit: „Herr Doktor, so habe ich mir mein Lebensende nicht vorgestellt“. Muss es gesetzmäßig so ablaufen? Gibt es Gründe für diese Entwicklung? Können wir die auf uns zukommende Welle der Hilflosigkeit im Alter beeinflussen? Wer hilft denen, die Hilfe brauchen? Und - vor alllem: Was kann man in der Kommune dagegen unternehmen?
Der wohlverdiente Ruhestand ist ein kostbares Gut. Dafür haben die Senioren ein ganzes Leben lang gearbeitet. Leider ist er nicht ein Guthaben auf der Bank, das nur langsam aufgebraucht wird. Der wohlverdiente Ruhestand ist eher wie eine Portion Eis. Sie schmilzt viel zu schnell weg, und das umso mehr, je länger wir sie in der Hand halten. Erfolgreich älter werden ist eine Kunst und wer möchte nicht gerne hierin Meister werden? Die Stadt Rödental will Ihnen dabei zur Seite stehen und bietet dafür zahlreiche Möglichkeiten an.
Auf den nachfolgenden Seiten werden Sie über folgende Themen informiert: